„Eine Ausstellung über Zwischenräume, Richtungswechsel und das, was aus dem Rahmen fällt – unerwartet, inkohärent, nicht einzuordnen.

Vielleicht sind diese Werke Zufällen geschuldet. Vielleicht sind sie aber auch Ausdruck eines Übergangs, eines Stadiums zwischen zwei Beziehungen, zwei Ateliers, zwei Lebensphasen. Zwischen einem alten Werkzeug, das nicht mehr funktioniert, und einem neuen, das noch nicht da ist. Zwischen dem, was vorbei ist, und dem, was noch nicht begonnen hat…

Seitensprünge, Ausrutscher, Brüche, Solitäre – auch jene Einzelstücke, die sich keiner Serie, keiner klaren Entwicklung zuordnen lassen.

Arbeiten, die vielleicht aus der Reihe tanzen, nicht ganz passen wollen oder noch auf der Suche sind.

„Das Werk ist immer schlauer als der Autor“ (Heiner Müller)

Diese Arbeiten mögen irritieren oder ungesichert wirken, doch gerade darin liegt ihre Kraft…“

Christoph Zimmermann

Gabriele Fengels, FAKE, Acryl/ Mixed Media auf Leinwand, 90 x 30

Gabriele Fengels, LONELINESS, Acryl/ Mixed Media auf Leinwand, 40 x 40